Diplomarbeit

Die Geländearbeit «» the field work

Nachdem ich durch zeitliche Probleme und wahrscheinlich auch eigenes Verschulden nie dazu kam einen Auslandsaufenthalt zu machen. Stand für mich schon sehr früh fest, dass ich meine Diplomarbeit außerhalb von Europa machen wollte. Hierzu fragte ich zuerst bei meinem Professor für Strukturgeologie, Paul Bons, nach ob er nicht etwas in Australien hätte, da er früher dort gearbeitet hatte. Nach einem anfänglichen “Nein, leider nicht”, bewarb ich mich in Japan und Neuseeland. Aus beiden Ländern erhielt ich leider auch eine Absage wegen fehlender Fördermittel für Masterstudenten. Nachdem die Absage aus Neuseeland eintraf rief mich jedoch unverhofft mein Professor an und meinte, dass sich etwas in Australien ergeben hätte. Eine strukturelle Kartierung für eine Firma die dort auf Uran exploriert. Ich war natürlich hin und weg und so wurde die ganze Sache kurzer Hand klar gemacht.

Lagekarte
Lagekarte von Arkaroola

Das Gebiet befindet sich in den Flinders Ranges, ungefähr 600km nördlich von Adelaide in Südaustralien. Die Feriensiedlung in der Nähe, eine frühere Schafsfarm, heißt Arkaroola. Die netten Besitzer heißen Margaret und Douglas Sprigg und sie ließen uns freundlicherweise ihr Land betreten. Marathon Resources, die Firma sponserte unseren Aufenthalt. Im Gegenzug mussten wir diese strukturgeologische Karte anfertigen. Während der Kartierung sammelten wir aber auch fleißig weitere Proben für meine Diplomarbeit.

Die Reise dauerte von Oktober bis Dezember 2007, danach war es an der Zeit den Bericht und die Karte für die Firma fertigzustellen. Im Moment bin ich gerade daran die anderen Proben auszuwerten.

Allgemein handelt es sich bei der Uranlagerstätte um eine hydrothermale Lagerstätte welche viele verschiedene Fluiddurchflüsse aufweist. Unser Interesse und meine Aufgabe bestehen darin die verschiedenen Ereignisse voneinander zu trennen und zeitlich einzuordnen. Außerdem wollen wir herausfinden welche Elemente von welchem Fluid transportiert wurden und was eine mögliche Quelle für das Fluid sein könnte.

Außerdem kreuzt ein sehr interessanter sogenannter “Pebble Dyke” das Gebiet. Ein Gang der eigentlich von der Zusammensetzung eher wie ein sedimentäres Konglomerat aussieht, jedoch mitten durch Grundgebirge zieht. Ob wir dessen Rätsel weiter entschlüsseln können bleibt abzuwarten.

Blick auf den Ostteil des Kartiergebiets

Während meines Aufenthaltes dort konnte ich mich natürlich nicht davon abhalten viele Bilder zu machen. Auch von meiner abschließenden Urlaubswoche und der Fahrt zu meinem Freund im Auslandssemester nach Brisbane sind einige vorhanden. Unser Ausflug führte nach Moreton Island, der drittgrößten Sandinsel der Welt und in die Glass-house mountains einem Pendant zum Hegau in Süddeutschland.

Außerdem verfasste ich einen Erlebnisbericht welcher erst mal nichts mit meiner geologischen Aufgabe zu tun hat. Aber das wird ja noch alles in der Diplomarbeit behandelt. Interessierte können ihn sich hier als pdf herunterladen: Australienbericht 2007

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Because I never took part in an exchange programm or studied abroad it was clear for me very early to do my diploma thesis abroad at least. If possible even outside of europe. At first I asked my professor of structural geology, Paul Bons, if he still has connections to Australia, because he worked there before he came to Germany. But he didn’t sound very positive at first because of funding problems. I than wrote applications to Japan and New Zealand asking for an oppertunity to do my thesis there. But the answer wasn’t positive as well. There was no funfing for foreign master students. I should ask again if I want to do a PhD. Shortly after the letter from New Zealand arrived, my professor called me and told me there was an oppertunity to do a diplomat thesis in australia now. He found a company willing to found a project there. Well he or better we should do a structural and lithological mapping there for them and during that time we could also take some samples for further investigation. They are exploring for uranium there at the moment but no detailed mapping was ever carried out in that region. For me it was clear that this was my chance and I took it.

Location of Arkaroola

The area is located in the Flinders Ranges, approximatly 600km north of Adelaide in South Australia. The small holiday village, a former sheep station, next to it is called Arkaroola. The kind owners are called Margaret and Douglas Sprigg, the let us work on their land. The company Marathon Resources funded our work there, in return we had to carry out the mapping and draw the map for them along with a short report. During the mapping we also collected samples for my diploma thesis.

The trip lasted from october till december 2007, afther that there were two month to write the report and draw the map for the company. At the moment I’m occupied analyzing the other samples.

In general the uranium deposit is a hydrothermal deposit which experienced many different fluid flows. Our interest and my job is to find out which minerals were deposited by which fluid, when, and what was the source of the fluid. Furthermore there is an insteresting dyke called “Pebble Dyke” whicht cuts the whole area. It looks more like a conglomerate or tillite but it is found in the basement. If we solve its mystery remains unlcear.

View over the eastern mapping area.

During my stay there I took many photos of course. Also of my last real holiday week at the end of the field work and my trip to Brisbane there are many pictures. I visited my friend there and we went to Moreton Island, the third largest sand island in the world. It was really wounderful. We also visited the glass house mountains whicht are similar to the Hegau in southern Germany.

I also wrote a traveling report or story, unfortunatelly it is still only available in German. Maybe I’m able to translate it in a few weeks or month… If your are still interested you can download it as pdf from here: Australienbericht 2007 (in German)

Das Gesamtwerk «» the final thesis

Tja da die Firma mit der ich damals zusammen gearbeitet habe nun pleite ist und sich aufgelöst hat, denke ich, dass ich die Arbeit veröffentlichen kann. Sie ist allerdings auf Englisch geschrieben. Sie enthält neben der Karte auch viel Dünnschliffanalyse am Mikroskop und auch am SEM. Das half neben anderen Untersuchungen deutlich die geologischen Ereignisse in dem Gebiet zu klassifizieren und zeitlich einzuordnen. Bei Fragen kontaktiert mich 😉

Download meiner Diplomarbeit

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